ASTRID SWAN & the drunken lovers (FIN) vs SIN FU ROCO (B)

Sonnabend, 30/01/2010

Astrid Swan & the drunken lovers aus Finnland geben das zum besten was landläufig als richtig gute Rockmusik bezeichnet wird. Gar nicht mal so einfach, gar nicht mal so traurig und düster legen Astrid Swan & the drunken lovers mit ihrem neuen Album „Spartan Picnic“ eine gelungene Mischung aus elektronischem Pop, kraftvollem Rock und vor Hoffnung strotzender Melancholie auf die Bühne.
Hier klopft eine echte Perle an die Innenseite Eurer Ohrmuschel und wartet darauf gehört zu werden!
Nicht nur auf dem „unsigned“ Programmplatz des bekannten Radio Fritz rauf und runter gespielt, sondern sicher auch bald in Deiner Anlage werden: SINFUROCO: 2This kind of Pink Floyd / Radiohead / Coldplay sound is fucking catchy. They rock. Wish we had guys like them in Arizona.2 schreibt Vexetane @ youtube zu einem ihrer Videos. Wir sind vor einer halben Ewigkeit durch eine Promo CD auf die brandenburger Ausnahmeband aufmerksam geworden. Sin fu Roco, eine Band über die mit Stolz berichtet werden wird, dass sie früher einmal im Parkclub aufgetreten
sind. Eine Band die sich mit Sicherheit in so klangvolle Namen wie Knorkator, Rosenstolz, Fury in the Slaughterhouse, Die Art, Angelic Upstarts, Feeling B, Rammstein oder die Skeptiker einreihen wird. Nicht musikalisch, aber im Bekanntheitsgrad. Vielleicht schon nächste Woche, oder erst in einem halben Jahr.

Einlass: 20.00 Uhr, Eintritt: nur 5 €

Hör Dir das mal an:
www.myspace.com/astridswan
www.myspace.com/sinfuroco

Das haben wir auch noch gefunden:
Better Than Wages
(2009, Pyramid RAMCD3168)

Frau Swan mag nicht mehr nur das Klavier. Frau Swan mag nicht mehr allein auf der Bühne stehen. Frau Swan mag auch mal schwitzen. Also muss Frau Swan sich einmal mehr neu erfinden. Die finnische Sängerin hat sich auf ihrem dritten Album »BETTER THAN WAGES« eine Band zugelegt, die Drunk Lovers. Und macht mit Unterstützung dreier Jungs einen entschiedenen Schritt in Richtung Rock. Das sensible Pianomädel hat sie lange hinter sich gelassen. Frau Swan experimentiert gern. Mit Glamrock, mit Barschlampenblues, mit desillusioniertem, weiblichem Rock. Männer kommen hier nicht gut weg, aber sie haben es offenkundig nicht anders verdient.

Einfacher, aber härter ist die neue Welt von Swan. Wütender, sarkastischer, zerstörerischer. Wobei sie die eigene Sensibilität nicht auf dem Altar der Aggressionen opfert. Die Intelligenz sowieso nicht. Die eigenen Ängste vor dem Konformgehen, vor dem endgültigen Ankommen in der Erwachsenenwelt werden im vielleicht schönsten Song des Albums, »2000-2010 (I Am Not Even 30)« auf hysterisch-intensive Art thematisiert. Diese Frau will nicht ankommen. Sie will in Bewegung bleiben. Und sie will, ganz undogmatisch, ihren Spaß haben. Schnörkellos, schwitzig, erdig. (emv)

hier: http://www.nordische-musik.de/3012-Astrid-Swan-The-Drunk-Lovers.html

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Back to top