Konzept

Kulturfabrik Fürstenwalde gGmbH

Konzeption Club im Park 2008

  1. Zielgruppe
  2. Ziele und deren Umsetzung, allgemeiner Teil
  3. Rahmenbedingungen
  4. Kooperationen im sozialen Planungsraum, im Stadtgebiet und der Region
  5. Schwerpunkte und Ziele 2007
  6. Verlaufsqualität und messbare Ergebnisse

1. Zielgruppe

Die pädagogische Arbeit richtet sich primär an eine Gruppe von ca.
45 Jugendlichen im Alter von 15 – 25 Jahren. Eine zweite Gruppe von 150
Jugendlichen wird durch die kulturellen Angebote erreicht und
konsumiert diese vordergründig. Alle Jugendlichen kennzeichnet ein
Bekenntnis zur alternativen, nicht rechten Jugendszene. Die
Freizeitinteressen der Gruppe sind vielschichtig, sie reichen von Sport
über Politik, bis hin zu kulturellen Angeboten jedweder Art. Im
Letzteren haben alle Gruppenmitglieder eine Gemeinsamkeit. Alle hegen
ein Interesse an der Mitgestaltung und Initiierung von kulturellen
Angeboten. Im Speziellen sind dies Themenabende, Konzerte,
Diskussionsrunden, Kino- und Theaterveranstaltungen sowie Diskotheken.
Die Zielgruppe stellt also ein großes Potential für die Fürstenwalder
Kulturszene dar. Dennoch erfährt die Gruppe gesellschaftliche
Ausgrenzung. Ihr Äußeres wird wenig toleriert und ist mit Vorurteilen
behaftet. Im Club im Park erfahren sie diese nicht und sind in der Lage
ihre Kultur zu leben und sie durch die Durchführung eigener
Veranstaltungen positiv zu besetzen. So öffnet sich das Haus auch
selbstorganisierten Gruppen aus Jugend(sub)kultur.

2. Ziele und deren Umsetzung, allgemeiner Teil

Der Club im Park bietet den Jugendlichen nach Bedarf, die
Möglichkeit der selbstbestimmten Freizeitgestaltung durch ein Minimum
an Außensteuerung durch die Mitarbeiter. Sie verstehen sich als
AnsprechpartnerInnen, BegleiterInnen und MittlerInnen für Ideen und bei
Problemen der Umsetzung. Schwerpunkt hierbei ist der soziokulturelle
Ansatz(Soziokultureller Ansatz meint hier die Einrichtung zu einem Haus
werden zu lassen, in dem sich Jugend auf nicht kommerziellem Weg einen
Zugang zu alternativer Freizeitkunst und -kultur verschaffen kann.
Einen Zugang der herkömmlichen Aktivitäten wie z.B. den kommerziellen
Kneipen-, Kino-, Theater- oder Konzertbesuchen vorgreift, einen Zugang
der das Erleben und nicht den Konsum im Vordergrund trägt. Kunst und
Kultur können in solch einem soziokulturellen Zentrum relativ
unabhängig von der individuellen wirtschaftlichen Lage genutzt werden.
Soziokultureller Zugang meint auch Lebenswelt einzubeziehen.
Lebensweltorientierung als Arbeitskonzept gründet sich auf einen
solidarischen, partizipativen Ansatz.). Leistbares Ziel der
pädagogischen Arbeit ist es dieses Potential aufzugreifen und für die
Stadtgesellschaft nutzbar zu machen. D.h. mit Jugendlichen
Veranstaltungen zu planen, für Jugendliche durchzuführen und
schließlich gemeinsam nachzubereiten. Vor dem Hintergrund der
zunehmenden Individualisierung von Lebensläufen legen die Mitarbeiter
besonderen Wert auf das Stattfinden jugend(sub)kultureller
Veranstaltungen in Fürstenwalde. Ihre Planung und Durchführung ist eine
wichtige Grundlage für eine Verbundenheit mit der Heimatstadt und ihrer
Umgebung. So werden kulturelle Angebote am Ort installiert und
konsumiert. Dies steuert u.a. einem durch mangelnde
Identifikationsmöglichkeiten bedingtem Lebensortwechsel entgegen. Durch
die auf Partizipation ausgerichtete Organisation und Durchführung
kultureller Angebote, erfährt Kultur in ihrem Begriff auch eine
gestalterische Komponente und wird eben nicht mehr nahezu
ausschließlich durch kommerzielle Anbieter wie Diskotheken, Kinos oder
Kneipen vordefiniert und dann zum Konsum freigegeben. Die seitens der
Jugendlichen erfahrenen Techniken der Mitgestaltung und
Interessensbekundung sollen auf andere Lebensbereiche übertragbar
gemacht werden. Diesen Transfer begleiten die Mitarbeiter. Die
Fähigkeit an Systemen zu partizipieren stellt für die Fachkräfte eine
wesentliche Voraussetzung dar, um auch an Gesellschaft, als wesentlich
komplexerem System, gestaltend und verantwortungsbewusst teilhaben zu
können. Die Einrichtung ist so Lern- und Erfahrungsort zum Leben in und
mit Gesellschaft. Durch die Übertragung der angesprochenen Techniken
sind die Jugendlichen in der Lage demokratische Mechanismen und
Voraussetzungen für ihre eigenen Möglichkeiten der Mitgestaltung ihrer
Lebenswelt und somit auch von Gesellschaft zu erlangen.

Die Mitarbeiter achten im Besonderen darauf, kulturelle Angebote
für verschiedene Strömungen von Jugendkultur vorzuhalten und das Haus
„Club im Park“ nicht nur für eine bestimmte Jugendkultur zu öffnen.
Längerfristig erfahren alle Gäste des Hauses ein abwechslungsreiches
Programm in dem vielfältige Strömungen berücksichtigt werden. Diese
Vielfalt prägt den Umgang in einem toleranten Miteinander, welches als
Bereicherung verstanden wird. Dabei steht jedoch fest, dass
menschenfeindlichen, gewalttolerierenden, demokratiefeindlichen Gruppen
und Konsumenten die Angebote des Hauses nicht zur Verfügung stehen.

Musik- und Filmveranstaltungen

Im zweiwöchigen Rhythmus finden im Club im Park Live –
Musikveranstaltungen statt. Diese werden zum Teil von Jugendlichen
organisiert und umgesetzt. Durch die mit der Organisation verbundenen
Tätigkeiten werden die Jugendlichen im kommunikativen Bereich besonders
gefordert. Sie müssen unter Anleitung Kontakte zu Musikern und
Veranstaltungstechnikern aufnehmen und ein Werbekonzept erarbeiten. Die
Werbung (Flyer, Plakatgestaltung und die Verteilung) wird ebenfalls
gemeinsam umgesetzt. Diesen Aufgaben vorgreifend erfordert die
Organisation von Veranstaltungen auch einen Perspektivwechsel, hier
sind Jugendliche gefordert die Wirkung ihres selbstorganisierten
Angebotes zu überprüfen. Sie müssen sich verschiedenen Fragen stellen:
‚Wen spricht mein Angebot an?’, ‚Was macht mein Angebot so besonders?’
oder: ‚Wie ordnet sich meine Idee in das bisherige
Veranstaltungsprogramm ein?’. Durch diese Methode wird eine starke
Anbindung an die Einrichtung erreicht, da sie mit verantwortlich sind
für die Qualität und den Erfolg einer Veranstaltung.

Die Auswahl der Filme zu den Filmveranstaltungen wird mit den Jugendlichen abgestimmt und abgesichert.

Kleinkunst, Bildungsveranstaltungen

Um dem Anspruch gerecht zu werden, Hintergründe gesellschaftlicher
Prozesse erfahrbar zu machen, sind die Mitarbeiter bestrebt spezifische
Bildungsveranstaltungen durchzuführen. Der Club im Park bietet mit
diesem Angebot die Möglichkeit sich durch künstlerische und kulturelle
Angebote kontrovers mit angesprochenen Verhältnissen
Auseinanderzusetzen und sich selbst in einem komplexen
Gesellschaftssystem zu verorten. Hier gestalten die Bildungsangebote
einen Übergang vom Jugendlichen- zum mündig gestaltendem
Erwachsenenleben. Die Formen der Angebote reichen von Themenabenden
über Theateraufführungen und Liedermacherabende bis hin zu mehrtägigen
Bildungsreisen.

Zusätzliche Angebote

Der Club im Park bietet mit seiner geografischen Lage im
Stadtgebiet eine Ausnahme. Als kultureller Veranstaltungsort eignet er
sich besonders. Diese Ressourcen stellen die Mitarbeiter nicht nur dem
Kernpublikum zur Verfügung, sondern bewerben diese Vorteile intensiv.
Das Erreichen der Zielstellung ein offenes Haus für ein möglichst
breites Spektrum zu sein wird so befördert. Jugendliche und junge
Erwachsene haben die Möglichkeit das Haus günstig zu mieten und führen
unter Anleitung der Mitarbeiter eigenverantwortlich Angebote durch.
Unterstützt werden sie technisch und gestalterisch durch zwei
Auszubildende zum Veranstaltungskauffrau bzw. -mann. Gemeinsam
organisieren sie Bandauftritte, DJs und Themenabende deren
Besucherzahlen für sich sprechen.

Der Ausschank von Alkohol

Der Verkauf von alkoholischen Getränken wird von den Mitarbeitern
als notwendig erachtet. Der Ausschank von Alkohol ist zwar in
tradierten Jugendhilfeeinrichtungen vergleichsweise unüblich, jedoch in
soziokulturellen Jugendeinrichtungen, wie dem Club im Park, ein
normales Angebot. Alkohol zu konsumieren und kulturelle Veranstaltungen
zu besuchen gehört für die Zielgruppe oftmals zusammen. In ihrer
Freizeitgestaltung außerhalb der Einrichtung besuchen sie kulturelle
Veranstaltungen wie Konzerte oder Diskotheken, bei denen sie Alkohol
trinken und dieser auch dazu gehört. Alkohol wird jedoch im Club im
Park nicht anonym, gleich einer Eckkneipe, ausgegeben. Ein
reflektierter und auch kritischer Umgang wird durch die Mitarbeiter
befördert. Die Präsentation des Angebotes an Alkoholika unterscheidet
sich bewusst von dem in herkömmlichen gastronomischen Einrichtungen und
ist veranstaltungsspezifisch flexibel. Als oberste Prämisse gilt
weiterhin der Ausschank gemäß dem Jugendschutzgesetz. Zusätzlich
realisierten die Mitarbeiter, gemeinsam mit den Jugendlichen, ein
Alkohol- und Rauchverbot bis 19.00 Uhr.

3. Rahmenbedingungen

Räumliche Voraussetzungen

Um Angebote im soziokulturellen Bereich mit und für Jugendliche zu
organisieren und durchzuführen bedarf es u.a. der Voraussetzungen,
welche der Club im Park in der Lage ist zur Verfügung zu stellen. Durch
die dezentrale Lage der Einrichtung haben Jugendliche der Stadt die
Möglichkeit ohne die Gefahr der Ruhestörung und Lärmbelästigung von
Anwohnern, ihre jugendkulturellen Veranstaltungen zu organisieren und
durchzuführen bzw. auch zu konsumieren. Neben der Lage bietet das Haus
auch die technische Ausstattung und die langjährigen Erfahrungen der
Mitarbeiter im Organisieren von Veranstaltungen.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Um den Jugendlichen auch einen entsprechenden finanziellen Rahmen
für die Organisation ihrer Veranstaltungen zu Verfügung zu stellen,
bedarf der Club im Park auch weiterhin einer kontinuierlichen,
kommunalen Unterstützung. Sich ausschließlich selbstfinanzierende
Angebote können nicht bereitgestellt werden. Diese würden den Zugang zu
alternativer Freizeitkultur für einen großen Teil der Zielgruppe
einschränken. Der Club im Park ist hier auf die Förderung von Kultur
durch die Kommune und den Kreis angewiesen. Neben dieser Förderung ist
und war die Einrichtung auf zusätzliche Eigenmittel, z.B. durch den
Verkauf von Getränken, die Vermietung der Einrichtung, sowie auf
Eintrittsgeldern angewiesen. Die erwirtschafteten Erträge stellen eine
Grundlage für die pädagogische Arbeit dar. Sie sind Teil der sog.
Projektkasse und ermöglichen die finanzielle Absicherung von
Veranstaltungen, die Durchführungen kleinerer Reparaturen und die immer
wieder notwendige Neuanschaffung von Inventar.

Personelle Rahmenbedingungen

Der Club im Park wird seit dem 01. Januar 2008 mit 2
Personalstellen betrieben.

Öffnungszeiten

Die Einrichtung öffnet sich mittwochs von 10 – 18 Uhr und
donnerstags bis sonntags ab 18.00 Uhr. Montags und dienstags werden
durch Mitarbeiter und einigen Jugendlichen administrative Aufgaben
durchgeführt. Die Jugendlichen haben während dieser Zeit Gelegenheit
unter Anleitung Veranstaltungen zu planen und auszuwerten. Diese
Öffnungszeit kann nur noch nach Absprache und stark eingeschränkt
erfolgen. Die Möglichkeiten von Mitbestimmung und –gestaltung schränken
sich hier ein und müssen möglichst verlagert werden.

4. Kooperationen im sozialen Planungsraum, im Stadtgebiet und der Region

Zusammenarbeit mit Institutionen

Der Club im Park, als Teil des Netzwerk Mitte für Fürstenwalde,
versteht sich wie beschrieben als ergänzendes Angebot. Unsere
Ressourcen stellen wir verschiedenen Einrichtungen zu Verfügung und
Nutzen aber gleichermaßen auch die Angebote anderer Einrichtungen. So
besucht ein Teil unseres Kernpublikums die Jugendbasis alpha1 um dort
Angebote wie das Internetcafé, die AGs Kraftsport und Fahrradwerkstatt
oder ggf. auch die Leistung der Opferberatung in Anspruch zu nehmen.
Hierzu kommt noch eine intensive Zusammenarbeit mit der Polizei und dem
Mobilen Beratungsteam. Gegenstand der Treffen sind oftmals
unterschiedliche Wahrnehmungen von Problemen im Stadtgebiet.
Jugendliche fühlen sich durch die Polizei ungerecht behandelt und
umgekehrt. Durch ihre Erfahrungen mit beiden Gruppen können die
Mitarbeiter vermittelnd agieren und Befindlichkeiten entschärfen bzw.
zum Teil sogar beseitigen. Unserer Ansicht nach konzentriert sich ein
Bedarf an Zusammenarbeit mit der Polizei im Stadtteil Fürstenwalde
Mitte. Durch seine zentrale Lage ist der Stadtteil Anziehungspunkt für
verschiedene Menschen aus dem ganzen Stadtgebiet. Sie treffen hier
aufeinander, lernen ggf. voneinander oder begegnen sich mit Angst und
Vorurteilen, schließlich mit Gewalt. Diese Aufgaben kann der Club im
Park aus sozialarbeiterischer Sicht nicht allein lösen. Durch die
Zusammenarbeit mit den verschiedenen Einrichtungen im Planungsraum
können wir lediglich helfen Missverständnisse zu beseitigen bzw. einen
gestaltbaren Raum für eine friedliche Begegnung nutzbar zur Verfügung
stellen. Um bei intensiven Konflikten individuelle Freiheitsrechte
wahren zu können sind wir auf die Unterstützung durch die Polizei,
Opferberatungsstellen in der Stadt und die Opferperspektive Potsdam
angewiesen.

Kooperation mit außerinstitutionellen Partnern

Angesichts unserer personellen Situation und dem Anspruch ein
vielfältiges Angebot aufrechtzuerhalten bzw. es sogar zu erweitern
arbeitet die Einrichtung mit Menschen aus der freien Wirtschaft,
Jugendinitiativen und Jungveranstaltern zusammen. Die Zusammenarbeit
lebt durch eine gegenseitige Beratung bei Werbung, Gestaltung von
Veranstaltungen und dem zur Verfügung stellen von räumlichen und
technischen Ressourcen. Ergebnisse dieser Kooperationen sind ein
vielfältigeres Angebot der Einrichtung Club im Park und die Möglichkeit
mit geringerem Einsatz finanzieller Mittel eine ansprechende
Veranstaltung zu organisieren. Beides schlägt sich in einer kulturellen
Vielfalt, welche auch den politischen Zielen der Einrichtung
entspricht, nieder.

Öffnungszeiten:

Mittwochs 10 - 19 Uhr

Donnerstags ab 18 Uhr

Freitags ab 18 Uhr

Samstags ab 20 Uhr

Sonntags ab 19 Uhr

Darüber hinaus werden die MA flexibel, je nach Bedarf, den
Jugendlichen und jungen Erwachsenen auch zu anderen Zeiten zur
Verfügung stehen.

5. Schwerpunkte und Ziele 2007

  • der Erhalt der Attraktivität des CiP, um noch mehr Jugendlichen
    den Zugang zu einer demokratischen Jugendkultur zu ermöglichen
  • die Förderung von aktivem Interesse an gelebter Demokratie
  • die Förderung von Spaß an Geschichte und Politik
  • die Förderung von Spaß an Kunst und Kultur, und zwar sowohl als
    Betrachter und Zuhörer, als auch als Macher derselben
  • die Förderung von Kreativität und Offenheit
  • die Förderung von Toleranz und Zivilcourage
  • die Förderung von selbständigem Denken und Handeln

Um diese Punkte des Konzeptes umsetzen zu können, wird es im Jahr
2008 die vielfältigsten Angebote geben. Geplant sind dazu ca. 20
Veranstaltungen im Rahmen von Live-Konzerten. Das heißt, daß
internationale und nationale, darunter auch viele lokale Künstler und
Musikgruppen im Club auftreten werden. Auch
Ausstellungen werden wieder einen festen Platz im Programm des CiP
einnehmen. Ein besonderes Augenmerk wird dabei den jungen Künstlern der
Stadt und des Landkreises gewidmet werden.

6. Weitere Schwerpunkte

  • der Aufbau bzw. die Installierung eines neuen, intakten Clubrates
  • die Einbeziehung dieses Clubrates auch in die inhaltliche Arbeit
  • die Erhöhung des Identifizierungsgrades der Jugendlichen mit der
    Einrichtung, um Werte vermitteln zu können wie Wertschätzung der
    Clubausstattung und Einhaltung von Regeln, um die besondere
    Clubatmosphäre zu erhalten und die Eigeninitiative für „Ihren" Club zu
    fördern
  • die Förderung von Sozialisierungsprozessen und die Organisation von Formen sozialen Lernens
  • Anlaufpunkt zu bleiben für Jugendliche, die Probleme in der Familie,
    in der Schule, im täglichen Leben schlechthin oder anderen
    Institutionen haben, sowie für Jugendliche die suchtgefärdet sind, die
    Opfer von Gewalttaten sind oder waren.

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